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Bergwaldprojekt im Einsatz für Arnika und Co.

Die Freiwilligen des Bergwaldprojektes sind froh, dass sie bei trockenem Wetter die Naturschutzmaßnahmen des LIFE+ Projektes Allianz für Borstgrasrasen unterstützen können (Bildautor: M. Müller-Ahrens)

16 Freiwillige des Bergwaldprojekts arbeiten in der Woche vom 16. bis zum 20. Oktober 2017 im LIFE+ Projekt Allianz für Borstgrasrasen. Sie unterstützen das Projekt, indem sie in sensiblen, feuchten Bereichen Nadelgehölze und Pappeln mit Handsägen heruntersägen und mit vereinten Kräften aus den nassen Flächen heraustragen.

Sie lernen die Projektziele und -flächen kennen. Ziel ist es auch, die Teilnehmenden über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren. Beim gemeinschaftlichen Arbeiten können die unterschiedlichen Fähigkeiten, Kenntnisse und Begabungen eingesetzt werden.

Unter der Anleitung von Axel Jakob vom Bergwaldprojekt e.V., von Marietta Schmitz und Marita Müller-Ahrens von der Biologischen Station im Kreis Euskirchen arbeiten die Freiwilligen in den Schutzgebieten „Arnikaheide nördlich Dahlemer Binz“ und „Wiesen, Borstgrasrasen und Heiden bei Sistig“.

Neben der praktischen Arbeit ist in der Woche auch ein Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die vielfältigen ökologischen Aspekte des Schutzgebiets und deren Bedeutung, nicht nur für den Menschen, näher zu beleuchten.

Ein wichtiges Anliegen des Einsatzes ist es, den Gedanken der Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln.

Das Bergwaldprojekt mit Sitz in Würzburg bringt mit seinen Einsatzwochen allein in Deutschland jedes Jahr über 2.000 Menschen in die Natur. Die Teilnahme ist für Erwachsene kostenlos. Der Verein finanziert sich aus Spenden.